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Mottenschutz

Mottenschutz - Mottenschutzmittel für Orientteppiche und andere Teppiche

Die Motte - kleiner Gast mit großen Folgen

Dieses kleine Tierchen ist zwar nicht beliebt, aber man kann sich gegen die Motte nicht wehren.
Mottenbefall hat nichts mit einem unsauberen Haushalt zu tun, eher im Gegenteil. Wer Mottenbefall hat, kann sich eigentlich glücklich schätzen, denn er lebt in einem ökologischen Haushalt, der nur - wenn überhaupt - gering mit Chemie belastet ist.

Sicherlich kein Trost, wenn man den Schaden gegenüberstellt der durch die Motte verursacht werden kann. Die Motte kommt einfach durchs Fenster geflogen oder Sie bringen sie sich durch ein Kleidungsstück einfach ins Haus. Mottenzeit ist zweimal im Jahr. In der Regel im April / Mai und im August / September. Aber wer kann das genau versichern bei der derzeitigen Klimaveränderung.

klein - tückisch - gefräßig

Da fliegt sie uns nun zu, und was die wenigsten wissen, die ausgewachsene Motte ist eigentlich nicht das Problem. Es sind die Larven, die uns so zu schaffen machen. Aber von vorne: Die Motte kommt uns besuchen, dumm, wenn es eine weibliche ist. Sie sucht sich dann bei uns ein kuscheliges und ruhiges Plätzchen und legt ihre Eier ab. Dummerweise dort wo sie Nahrung findet und bekanntlich gehört Wolle zu ihrer Lieblingsspeise.
Aus Wolle sind nun die meisten Teppiche geknüpft. Jetzt wird es erst gefährlich. Irgendwann schlüpfen die Larven und haben Hunger. Da Mama ja vorgesorgt hat und ein gutes Plätzchen, nämlich unseren Teppich ausgewählt hat, beginnt jetzt die Phase in der Ihr Teppich den größten Schaden erleidet. Die Larven sind gefräßig und knabbern fleißig am Teppich. Im schlimmsten Fall führt das zu einem Loch im Teppich. Das dumme an der Geschichte ist, wenn der Zeitpunkt kommt an dem sie die Motten vermehrt fliegen sehen, ist eigentlich alles schon passiert, sprich, die Mottenkinder haben sich schon fleißig an ihrem Teppich satt gegessen.

Ausführliche Erklärungen zur Motte, Kleidermotte und Teppichmotte finden Sie auf unsere Website hier.

Kann man sich vor der Motte - Teppichmotte schützen?

Ehrlich gesagt, lassen Sie uns kurz überlegen, .... nein, nicht wirklich!

Es gibt natürlich die Maßnahme, dass Sie in einen ABC Bunker einziehen. Mehrere Sicherheitsschleusen und Dekontaminierungszonen, sowie ein fensterloses Wohnen würden es der Motte recht schwer machen, Sie zu besuchen. Aber ist das wirklich eine Lösung?

Aber man kann es der Motte auch auf einfachere Art schwer machen. Unsere folgenden Tipps sind natürlich auf Teppiche bezogen.

Praktische und effektive Arten sich vor Motten im Teppich zu schützen

In unseren Beispielen gehen wir davon aus, dass Sie sich für einen Teppich aus Wolle bzw. Schurwolle entschieden haben. Orientteppiche, wie Nepal, Gabbeh, China-Teppiche, Mir, Nain, Tibeter, Berber, Isfahan, Parkistani, Türkische Teppiche, diese und noch viel mehr bestehen aus Schurwolle. Aber auch neue, modische Designer Teppiche, Tuftingteppiche bestehen im Obermaterial (Flor) aus Schurwolle. Also aus dem Material, dass die Motte als ein "all-you-can-eat-Buffet" ansieht.

Dennoch gibt es einfache Möglichkeiten, der Teppichmotte den Aufenthalt so sehr zu vermiesen, dass wieder auszieht.

Den Teppich richtig platzieren!

Das "richtige" Auslegen eines Teppichs ist schon ein passiver Mottenschutz. Motten mögen es ruhig. Sie legen ihre Eier dort ab, wo sie ungestört sind. Vermeiden Sie es also, dass Ihr Teppich zu groß für Ihre Wohnung ist. Schon mit dem Aufstellen einer Couch auf einen Wollteppich laden Sie die Motte förmlich ein, bei Ihnen einzuziehen. Eine Couch wird einmal hingestellt und meist nie wieder bewegt. Schon haben Sie für die Motte ein Luxushotel geschaffen.

Den Teppich nie zu nahe an eine Wand legen!

Achten sie auf ausreichenden Abstand zu den Zimmerwänden. Besonders dann, wenn Sie in Fluren Läufer oder Brücken auslegen. Bedenken Sie, die Teppichmotte mag es ruhig. Wenn Sie über ihren Teppich laufen, dann fühlt sich die Motte in Ihrem Teppich nicht wohl und zieht wieder aus. Ist ihr Teppich aber zu breit und liegt an der Wand an, da laufen sie nie drüber, dann ist die Gefahr sehr groß, dass sich dort die Motte einnistet. Die Motte ist klein und bescheiden. Sie braucht nicht viel Platz.

Saugen Sie regelmäßig Ihre Teppiche

Der regelmäßige Einsatz des Staubsaugers sorgt für Unruhe. Die Motte sucht das Weite. Sollte ein Motte dennoch mal ihre Eier abgelegt haben, dann saugen Sie diese unwissentlich aus dem Teppich. Regelmäßig ist bekanntlich eine Frage der Definition. Auch einmal jährlich ist eine Art von Regelmäßigkeit, aber als passiver Mottenschutz ungeeignet. Besser ist mehrmals in der Woche.

Drehen Sie Ihren Teppich doch mal

Natürlich nicht die untere Seite nach oben. Das sieht meist nicht schön aus. Drehen Sie den Teppich einfach mal um 180 Grad. Auch das sorgt für Unruhe und hat auch noch andere Vorteile für ihren Teppich.

Klopfen Sie Ihren Teppich aus

Auch wenn das immer unmöglicher wird, denn Teppichklopfstangen sterben aus. Zugegeben, das Teppichklopfen ist eine mühselige Angelegenheit, aber gegen die Motte hilft es.

Fliegengitter für die Fenster

Das ist natürlich auch eine effektive Maßnahme. Durch ein Fliegengitter an jedem Fenster bieten Sie der Motte nur noch die Möglichkeit durch die Wohnungstür einzufliegen. Naja, fast. Bitte vergessen Sie nicht, selbst Sie können als "Überträger" fungieren, in dem Sie die Motte über Ihre Kleidung in Ihre Wohnung einladen.

Lassen Sie ihren Teppich öfters mal waschen (Teppichwäsche)

Schmutzige Teppiche sind für Motten attraktiver. Das liegt daran, weil sich im Teppich auch viele Hautschuppen ansammeln. Hautschuppen stehen auch auf dem Speiseplan jeder Motte. Teppichwäsche? Ach ja, richtig, diese Leistung bieten wir Ihnen ja.

Das sind einige passive Tricks, aber sie sind effektiv und vorbeugend, widmen wir uns jetzt den aktiven Maßnahmen des Mottenschutz.

Mottenschutzmittel - die aktive Abhilfe bei Motten im Teppich - Mottenbefall

Wenn man es genau betrachtet, dann unterscheiden sich Mottenschutzmittel auch in aktive und passive Maßnahmen. Aber das betrachten wir jetzt mal nicht ganz so genau.

Pheromonfalle - Mottenpapier

Mottenpapier kennt fast jeder, aber hilft es wirklich als Schutz gegen Motten? Wir haben es schon oft genug erlebt, dass sich unter den Teppichen unserer Kunden Mottenpapier befindet und dennoch hatten die Teppiche Mottenbefall. Woran liegt das? Die Pheromonfallen sind für die weiblichen Motten vollkommen uninteressant. Sie unterliegen nicht den Reizen, sich diesem Lockstoff zu unterwerfen. Lediglich die männlichen Teppichmotten fühlen sich hier angesprochen. Bei Mottenpapier bestätigt sich mal wieder, die "Männer" sind die Blöden und fallen auf solchen Kram rein. Die weiblichen Motten lässt das kalt und sollten sie bereits befruchtet sein, dann sind sie sogar so frech und legen ihre Eier genau neben das Mottenpapier ab.

Lavendel und Zedernholz gegen Motten im Teppich

Der Duft von Lavendel und Zedernholz ist nichts für die Nase der Teppichmotte. Mit der Anwendung dieser Duftstoffe erzielt man gute Erfolge. Eine Garantie sind sie jedoch nicht. Zudem sind die entsprechenden Produkte in der Anwendung bei einem Teppich nicht ganz so hilfreich. Wer legt sich schon gerne kleine "hölzerne Bauklötze" aus Zedernholz unter den Teppich. Sieht irgendwie blöd aus.

Lavendel und Zedernholz in flüssiger Form

Es gibt zahlreiche Produkte dieser Art auf dem Markt. Ihnen als Konsument werden diese Produkte fast immer in Form von Sprühflaschen angeboten. Auch in der Zusammensetzung unterscheiden sich diese Produkte. Da gibt es die reinen Duftstoffe und Produkte, welche noch andere Substanzen zur Verstärkung beimischen. Diese Produkte werben meist mit der Aufschrift, "eine austreibende Wirkung" zu haben. Soll bedeuten, die Motte darf zwar ihre Eier ablegen, aber die Larven fühle sich nicht sonderlich wohl und verlassen den Teppich. Andere Produkte fügen Substanzen bei, welche Verdauungsstörungen bei den Larven erzeugen. Bedeutet, die Larven schlüpfen und haben einen leckeren Biss frei. Der bleibt ihnen aber sinngemäß im Hals stecken oder erzeugt massive Verstopfungen, welche den Tod bedeuten. All diese Mittel gelten als biologische Mottenschutzmittel, da sie auf biologischen Substanzen basieren und für den Menschen und Haustiere unbedenklich sind.

Diese Produkte sind sehr wirksam. Allerdings durch ihre Art der Anwendung nur ein bedingter Schutz. Sie sprühen diese Mittel mit der Sprühflasche auf. Und aus Kostengründen nur an den bereits befallenen Stellen. Ein wirksamer Schutz für ihren Teppich muss von allen Seiten kommen. Von oben und von unten. Da brauchen Sie schon ein par Kisten von den Sprühflaschen.

Bei uns werden ihre Teppiche auch mit einem biologischen Mottenschutz versehen. Dieser wird aber richtig eingewaschen, so dass ihr Teppich den bestmöglichen biologischen Schutz erhält.

Eulan - Eulanisieren

Eulan, ein Produkt, welches früher eingesetzt wurde, war ein sehr effektiv wirkendes Mottenschutzmittel. Es wurde bereits 1919 speziell für die Bekämpfung der Textilmotte von der Firma Bayer entwickelt. Einige können sich vielleicht noch daran erinnern. Auf älteren Wollteppichen findet man noch ab und zu einen Aufkleber mit der Aufschrift: "Dieser Teppich wurde mit Eulan behandelt. Wir garantieren Ihnen 25 Jahre Mottenschutz". 1988 wurde die Produktion durch Bayer eingestellt. Es stand im Verdacht krebserregend zu sein. Der Beweis wurde nie erbracht. Fast jede Bekleidungstextile aus Wolle wurde bis zu diesem Zeitpunkt mit Eulan ausgerüstet. Der Begriff Eulan hat bis heute überlebt und jeder spricht bei der Ausrüstung eines Wollteppichs mit einem Mottenschutzmittel, egal welcher Art, vom Eulanisieren.

An dieser Stelle möchten wir den kleinen Exkurs in die Materie Mottenschutzmittel beenden. Unser Artikel hat nicht den Anspruch auf Vollständigkeit.

Der biologische Mottenschutz liegt im Trend der Zeit

Heute verwendet man natürliche und biologische Substanzen um der Motte den Aufenthalt zu vermiesen. Unbestritten, die natürlichen Substanzen haben leider nicht die Langlebigkeit des altbekannten Eulan. Zudem ist die Wirkung eines natürlichen Mottenschutzes zeitlich begrenzt und liegt bei 2–3 Jahren. Immerhin etwas und so wie man seine Versicherungspolice jährlich erneuert, so sollte es Ihnen Ihr Teppich doch auch Wert sein, den Mottenschutz alle 3 Jahre zu erneuern. Und wer schon einige Seiten unserer Website gelesen hat, weiß schon, dass nach 3 Jahre eh der Zeitpunkt gekommen ist , einen Teppich waschen zu lassen.

Kurz um, wenn Sie es möchten kann Ihr Teppich im Zuge einer Teppichwäsche mit einem Mottenschutz versehen werden. Im Vergleich zu den Kosten einer Teppichreparatur eine geringe Investition und wer schon mal in den sauren Apfel beißen musste und einen sehr wertvollen und teuren Teppich dank Mottenfraß zerlöchert entsorgen musste, weiß genau, wie schmerzhaft dieses Loch im Portemonnaie ist.

Deshalb unser Tipp: Vorsorge durch einen Mottenschutz ist immer preiswerter als eine Reparatur oder ein Totalschaden.

Was Sie als Erste Hilfe tun können, wenn Sie die Motte besucht hat, das können Sie hier nachlesen.

Wenn Sie ein Angebot für eine Teppichwäsche möchten, verwenden Sie bitte unsere Online-Angebotsanfrage, welche Sie hier finden. Unsere Preisliste für die Teppichwäsche finden Sie hier oder Sie nehmen mit uns telefonisch Kontakt auf.